schlabbern


schlabbern
schlabbernv
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1.intr=geräuschvollessenundtrinken;schlürfen.SchallnachahmenderHerkunftseitdem15.Jh.Vglengl»toslabber«unddänisch»slabre«.
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2.intr=sichbeimEssenbeschmutzen;etwaufdieKleidungoderdasTischtuchfallenlassen,verschütten.BeigierigemEssenfälltleichtetwasnebendenTeller.Niederdseitdem15.Jh.
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3.einenschlabbern=einalkoholischesGetränkzusichnehmen.Man»schlürft«esgenüßlich.1800ff.
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4.intrimpers=hin-undherschwanken;unfest,weichlichsein.Gehörtzu»schlapp«und»schlaff«.Seitdem19.Jh.
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5.etwschlabbern=etwunterlassen,weglassen,vergessen,verlieren.DasGemeinteentfälltdemGedächtnis,wiedieSpeisevonderGabeldeshastigenEssersfällt.Seitdem19.Jh.,westd.
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6.intr=schwätzen;vielreden;hastigundundeutlichsprechen.AusderVorstellungvomhastigenEssenübertragenaufhastigesReden,zugleichmitdemNebensinnderSubstanzlosigkeitdesGesagten.1500ff.

Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. 2013.

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  • schlabbern — Vsw geräuschvoll essen und trinken std. vulg. (16. Jh.) Stammwort. Ursprünglich niederdeutsch. Ndd. slabberen sich beim Essen beschmutzen , sonst slabben trinken wie ein Hund , obd. schlappen. Wie ne. slabber, slobber, nndl. slobberen lautmalend …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • schlabbern — (ugs. für:) »schlürfend und kleckernd trinken und essen; schwatzen«: Das lautmalende Wort, zunächst auf Hunde und Katzen angewandt, geht auf nd., mnd. slabbe‹re›n »schlurfen; plappern« zurück und erscheint nhd. seit dem 16. Jh. (auch in der Form… …   Das Herkunftswörterbuch

  • schlabbern — V. (Oberstufe) ugs.: eine Flüssigkeit sehr laut auflecken (in Bezug auf Tiere) Beispiel: Der Hund schlabberte gierig Wasser aus seinem Napf, denn es war ein sehr heißer Tag …   Extremes Deutsch

  • schlabbern — 1. auflecken, aufschlürfen, schlürfen; (nordd. ugs.): labbern; (landsch.): schlappern. 2. beschmutzen, umschütten, vergießen, verschütten; (ugs.): [ver]kleckern; (ugs. abwertend): sudeln; (nordd. salopp abwertend): schmaddern; (landsch.): sich… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • schlabbern — sabbeln (norddt.) (umgangssprachlich); seibern (umgangssprachlich); sabbern (umgangssprachlich); trenzen (österr.) (umgangssprachlich); lallen; geifern * * * schlab|bern [ ʃlabɐn] <itr.; hat (ugs.) …   Universal-Lexikon

  • schlabbern — schlạb·bern; schlabberte, hat geschlabbert; gespr; [Vt/i] 1 ein Tier schlabbert (etwas) ein Tier nimmt Wasser o.Ä. mit schnellen Bewegungen der Zunge auf und macht dabei laute Geräusche; [Vi] 2 etwas schlabbert ein (schlabbriges) Kleidungsstück… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • schlabbern — schlabbere …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • schlabbern — schlạb|bern (umgangssprachlich für schlürfend trinken und essen; landschaftlich für reden, schwatzen); ich schlabbere …   Die deutsche Rechtschreibung

  • schlappen — schlabbern (ugs. für:) »schlürfend und kleckernd trinken und essen; schwatzen«: Das lautmalende Wort, zunächst auf Hunde und Katzen angewandt, geht auf nd., mnd. slabbe‹re›n »schlurfen; plappern« zurück und erscheint nhd. seit dem 16. Jh. (auch… …   Das Herkunftswörterbuch

  • schlappern — schlabbern (ugs. für:) »schlürfend und kleckernd trinken und essen; schwatzen«: Das lautmalende Wort, zunächst auf Hunde und Katzen angewandt, geht auf nd., mnd. slabbe‹re›n »schlurfen; plappern« zurück und erscheint nhd. seit dem 16. Jh. (auch… …   Das Herkunftswörterbuch


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